Stressmedizin

 

Stress ist definitionsgemäß eine natürliche, kurzzeitige psychophysische Alarmreaktion (Sympathikusaktivierung) des Körpers auf innere und äußere Belastungen (Stressoren).

Stress ist außerdem ein dynamisches Phänomen, welches dazu dient, bedrohliche Situationen zu meistern.

Im aktuellen gesellschaftlichen Kontext führt ein häufig vorliegender Dauerstress (Sympathikusaktivierung) zu komplexen psychischen und physischen Überlastungsreaktionen.

Die Stressmedizin eruiert und validiert individuelle Stressymptome und die auslösenden Stressoren mittels ausführlicher Anamnese, Vitalparameterkontrolle (Blutdruck und Herzfrequenz), standardisierter Fragebögen und hochspezifisch durch die VNS Analyse – Herzfrequenzvariabilitätsmessung und Interpretation durch die NILAS-KI.

Die stressmedizinische Behandlung ist ein individuelles, personalisiertes und multimodales Konzept, welches durch kontinuierliche Arzt-Patienten-Gespräche im dynamischen Prozess und im zeitlichen Verlauf der Behandlung, immer wieder adaptiert wird.

Ziel ist die Detektion der Stressoren, die Stressreduktion und abschließend die Steigerung der ganz persönlichen individuellen Lebensqualität.